FOLKLORE 014 – oder doch nicht?

Wir sitzen an Folklore 014 und sind noch ganz selig vom vielen Support, den wir zum letzten Festival bekommen haben – als wenige Tage vor dem Festival noch unklar war, bis wie viel Uhr es nun dauern darf. Eure vieltausendfach geäußerte Unterstützung, dass so ein Festival eben Festival übliche Spielzeiten braucht sowie die eindeutigen Haltung aus der Lokalpolitik pro Folklore haben letztlich für eine Genehmigung mit den notwendigen Spielzeiten gesorgt. Und damit ist diese Kuh für’s Erste vom Eis.

Was noch bleibt ist die grundsätzliche Aufstellung des Festivals – da haben wir uns in den letzten Jahren selber ordentlich was eingebrockt. Mit Headlinern von Kraftklub und Casper bis Fettes Brot ist die Messlatte satt nach oben gewandert. Und damit auch die Kosten, denn große Bands bedeuten große Gagen, teure Technik, mehr Personal, mehr Nebenkosten aller Art. Parallel dazu werden die Auflagen immer strikter bis dahin dass die BesucherInnenkapazität des Festivals aufgrund der veränderten Bebauung des Areals begrenzt wird. Jetzt stehen wir da und stellen fest: Ein Booking wie 2013, dass vor fünf Jahren alle glücklich gemacht hätte, führt zu einem „Schon geil, aber...“ allenortens. Und gleichzeitig steigt der Aufwand sowieso von Jahr zu Jahr.

Deshalb basteln wir jetzt an einem Konzept, welches Eure Erwartung nach dicken Bookings bei guten Eintrittspreisen sowie den diversen Auflagen gerecht wird OHNE zu einem vorprogrammierten Verlust zu werden. Und das auch berücksichtigt, dass die sprichwörtlichen flanierenden Familien nicht außen vor bleiben. Einfach geht anders und irgendeinen Tod werden wir sterben müssen, damit Folklore bleiben kann und doch anders wird.

Wir halten Euch auf dem Laufenden – Eure rauchenden Folklore-Köpfe.

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Folklore 013 findet wie geplant statt

Hot News von seiten der Stadt...Folklore 013 ist damit schon mal auf der sicheren Seite...014 bleibt aber nach wie vor ein nicht machbares Himmelskommando - angesichts der Tatsache, dass wir in diesem Jahr erst 24 Stunden (!!!) vor Eröffnung die Gewissheit hatten WANN wir das Festval machen können.

Aus der aktuellen Pressemitteilung des Rathauses:

Mit Erleichterung hat Bürgermeister Arno Goßmann das Ergebnis der intensiven Prüfung und zahlreicher Gespräche aufgenommen, dass seitens der Widerspruchsführerin anscheinend kein gerichtliches Eilverfahren zu erwarten sei.

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Ein letztes Mal Folklore?

Ein paar Worte vom Folklore Team...

Bürokratie, Rechtsprechung und sich immer wieder ändernde oder neue Auflagen...Die Bedingungen für das Festival Folklore, wie wir es kennen, werden immer schwieriger. Auf der Strecke bleibt - zum wiederholten Male - die für eine solch komplexe und monatelang vorbereitete Veranstaltung notwendige Planungssicherheit. Es lässt sich - um ein Beispiel zu nennen - nun mal kein Festival organisieren, wenn wenige Tage vor Start Irritationen auftreten, zu welchen Uhrzeiten es überhaupt stattfinden darf. Deshalb hat das gesamte Folklore-Team einstimmig beschlossen, das Folklore Festival in diesem Jahr (nach 37 Jahren) zum letzten Mal auszurichten. Das Konzept von Folklore ist nur bis zu einem gewissen Rahmen anpassbar und wir selbst können und wollen diesen nicht noch mehr ändern - auch gerade den Gästen und der Veranstaltung zu liebe! Drum kommen wir schweren Herzens zum Entschluss: So - unter den gegebenen Bedingungen- wird es nicht weitergehen. Bürgermeister Arno Goßmann kündigte jedoch seine Bereitschaft an, für bessere Konditionen und mehr Planungssicherheit kämpfen zu. "Ohne Folklore ist Wiesbaden ärmer!" lautet die gemeinsame Botschaft von Bürgermeister und Veranstalter. Jetzt gilt es aber erstmal, den Fokus auf Folklore 013 zu richten - wir geben unser Bestes und freuen uns auf Euch - denn das Folklore Festival kann nur mit Euch ein großartiges Festival sein! Und by the way: Wir haben am 17.08. WIDERSPRUCH gegen die Musikzeitverkürzung eingelegt.